200 x 4 = 800
200 Aussteller mit durchschnittlich je 4 Weinproben ergaben insgesamt 800 Rotweine, die bei der Falstaff Rotweingala zur Verkostung bereitstanden.
Am 25. November 2019 präsentierten 200 österreichische Winzer ihre Rotweine in der Hofburg und warteten gespannt auf die Bekanntgabe der Falstaff-Sieger 2019.
Schon weniger als 100 Weißweine zu verkosten ist eine Herausforderung — bei Rotweinen sinkt die Zahl der Weine, die man sinnvoll beurteilen kann, noch weiter. Die Besucher sind überfordert und schalten in den „Überlebensmodus“: Sie verkosten Weine von bekannten Winzern und vielleicht ein, zwei zusätzliche Empfehlungen.
Versuchen wir nun ein Gedankenexperiment:
Stellen Sie sich vor, alle Rotweine würden auf ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe analysiert. Von den 800 getesteten Weinen würden vielleicht nur 30 bis 50 als reich an Polyphenolen und Flavonoiden herausstechen — Stoffe, die das Herzinfarktrisiko senken, den Blutdruck reduzieren, freie Radikale bekämpfen und die Zellalterung bremsen.
Das würde uns, den Konsumenten, ein zusätzliches Auswahlkriterium geben — über Aroma und Geschmack hinaus.
Das wäre doch etwas, oder?
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